Test mobile Drucker

mobile Drucker

Der große mobile Druckertest

Seit Wochen haben wir ihn angekündigt. Den ultimativen Test der mobilen Drucker. Was haben wir uns ins Zeug gelegt, wollten alles genauestens unter die Lupe nehmen. Und was ist dabei herausgekommen? Nichts, nada, nullinger. Kein einziger Drucker, der uns auch nur annähernd zufriedengestellt hat.

Die Qualität der Drucker ist es uns nicht einmal wert, ausführliche Testberichte zu schreiben. Da haben wir in der Tat besseres zu tun. Aber weil wir den Test schon einige Zeit angekündigt haben, machen wir wenigstens für jeden Drucker eine Kurzinfo.

HP Officejet 200

Pro:

gute Druckqualität, große Tintentanks, halbwegs vernünftige Akku-Laufzeit, relativ kurze Ladezeit (ca. 2h), immerhin auch über USB ladbar.

Contra:

Viel zu groß, viel zu schwer. Bedienung des Benutzermenüs äußerst fragwürdig. Wer hat sich bei HP den Schwachsinn mit dem integrierten Netzteil einfallen lassen?

Preis: so um die 200 Euro.

HP Officejet 250 (mobile All-in-one, integrierter Scanner)

Pro: keine

Contra:

Noch schwerer, noch größer. Vollkommen nutzloses Gerät.

Preis: so um die 260 Euro

Epson Workforce WF-100W

Pro:

Sehr leicht, sehr klein. relativ schnelle Akkuladezeit (45 min), über USB ladbar (Micro USB)

Contra:

Laufender Wechsel der Servicebox (Tintenrückstände), kleine Tintentanks, sehr labbrige Verarbeitung, wenig Akkukapazität, umständliche Menübedienung.

Preis: so um die 200 Euro

Canon PIXMA IP 110

Pro:

brillante Druckergebnisse

Contra:

kleine Tintentanks, nicht über USB ladbar, Akku muss extra beschafft und angebaut werden.

Brother PJ-Serie (DIN A4-Thermodrucker)

Pro:

extrem leicht und klein. Niedrige Druckkosten für große Firmen, wenn spezielles Druckerpapier in großen Mengen beschafft wird.

Contra:

unglaublich teuer. Nicht über USB ladbar. Sowohl Netzteil als auch Akku muss extra beschafft werden. Sehr windige Verarbeitung.

Preis: 500 bis 800 Euro

Fazit:

Scheinbar ist der Markt für mobile Drucker zu klein für die Druckerhersteller. Es kommt einfach nicht gescheites mehr auf den Markt. Teilweise sind gute Ansätze vorhanden, der Epson WF-100 wäre auf dem Weg ein guter mobiler Drucker zu werden. Es fehlt aber auch bei dem noch ein großer Schritt.

Wer unterwegs drucken muss, dem empfehlen wir das geringste Übel zu wählen. Das ist der WF-100 von Epson. Für die Konzerne und großen Firmen ist wohl der Brother PJ eine halbwegs vernünftige Alternative. Und wer tolle Fotodrucke braucht, muss wohl auf den Canon setzen.

Unsere Forderung an die Hersteller:

Baut endlich wieder klein und leicht. Wir sollen Eure Geräte in Koffer einbauen, nicht mit einer Schubkarre transportieren. Setzt auf die USB-C Technologie. Oder dann zumindest auf (micro) USB Ladefähigkeit. Die mobilen Drucker brauchen kein Super-Display zum Bedienen, keinen Schnickschnack. Sie müssen einfach nur vernünftig, günstig und zuverlässig drucken. Sollten einfachst geladen werden können und einfach kabellos angeschlossen werden können, ohne Ausbildung als Fachinformatiker.

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